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WUT! Ich bin so wütend!


Ein Text - frei von der Leber weg und direkt aus meinem Herzen geschrieben, weil ich manchmal einfach unglaublich wütend bin.

 

Auch das gehört zur Freude und zur Lebendigkeit dazu:


 

Wie können wir in einer völlig verkorksten, kranken Welt voll mit traumatisierten und orientierungslosen Menschen Heilung finden?

 

Wie können wir auf der Erde Frieden schaffen, wenn wir uns nicht einmal im nächsten Umfeld über den Weg trauen und uns gegenseitig anfeinden?

 

Wie schaffen wir es, nicht komplett mit Vollgas gegen die Wand zu rennen, weil wir psychisch, geistig und spirituell komplett vom Weg abgekommen sind? 

 

Entweder wir flüchten uns in eine "Heile-Welt"-Blase, oder wir konsumieren um zu kompensieren Essen, Drogen, Internet...

 

Fast jeder hat irgendeine Sucht oder irgendeine Taktik um dieses miese Gefühl auszugleichen, das uns manchmal klammheimlich beschleicht. Wir schminken, wir putzen, wir grinsen, wir kaufen. Wir sind nett und reden von Licht und Liebe, ohne zu wissen, was das wirklich bedeutet. Wir wahren den Schein, passen uns an und hintenrum...

 

... hintenrum hassen wir uns selbst. 

 

Weil wir nicht genug sind. Weil wir nicht GUT genug sind. Weil andere besser sind. Weil andere schlechter sind. Wir hassen uns und wir hassen die andern. Wir vergleichen uns, suchen Schuldige und finden Ausreden....

Wir be- und verurteilen alles und jeden.

 

Sogar uns selbst. 

 

Weil wir nicht aushalten, was um uns herum und in uns drin wirklich passiert.

Weil wir den ganzen Wahnsinn nicht ertragen.

 

Krieg auf allen Ebenen. 

 

Wie? Wie schaffen wir es da raus? 

 

Wie können wir Frieden schaffen, und uns wieder wahrhaftig begegnen? Liebevoll, wohlwollend, positiv, freudvoll??? Wie kommen wir raus aus diesem schier endlosen Drama?

 

Ich hab gerade keine Ahnung.

 

Ich bin einfach nur fucking wütend. Wütend, dass es soweit kommen konnte. Wütend, dass wir alle so in unserem eigenen Sumpf feststecken, dass echte Begegnung und Heilung kaum noch möglich ist. 

 

Ich mag mich Schütteln. Schütteln und weinen und schreien, wenn ich für einen Moment zulasse, dass diese Realität mein Herz berührt.

 

Und ich habe keine Lösung, außer mich weiter zu schütteln. Wie ein Tier. Instinktiv. Körperlich. Rabiat und radikal. Sexuell, explosiv und emotional. 

 

Und der Witz ist, dass ich trotz all der Wut und Verzweiflung fast gleichzeitig lachen kann. Schallend lachen und weinen und kotzen zur selben Zeit.

 

Ich habe keinen Bock mehr, das alles in mir zu unterdrücken und klein zu halten!

 

Bin ich irre, weil ich so fühle? 

 

Oder sind vielleicht eher die die Irren, nicht so zu fühlen...? 

 

Von Herzen

Sonja

 

PS: Meine Empfehlung an dich: Fühle deine Wut! Fühle sie in all deinen Zellen, drück sie nicht mehr weg und bleibe präsent in deinem Körper. Das ist der erste Schritt. Und der zweite Schritt ist dann, die Wut in Mut zu verwandeln. Mut zur Veränderung.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ute (Donnerstag, 25 August 2022 07:33)

    Liebe Sonja,
    ich hoffe, Deine Absicht, dass Du auf Deine Wut schaust, und es Dir erlaubst sie zu spüren, hat Dir gut
    getan - Dich entlastet und gleichzeitig, Dich auch Deine Kraft fühlen lassen.

    Vielleicht ist ja das Schütteln, ein Ausleben der Wut, der Empfindungen, eine Möglichkeit aus der Starre unserer Programmierung heraus, Bewegung, ja Schwingung erzeugen, das, was uns wieder lebendig sein lässt?

    Ein Anfang, dass ich aus einer Konditionierung ausbrechen mag, die ich bis jetzt dachte, dass ich s o
    bin?

    Oder bin ich gerade das Produkt der täglichen Chemtrails und dem, was sonst so auf mich einströmt, MKUltra, etc.?

    Und wenn es von Außen kommen sollte, mag es nicht gleichzeitig auch eine Chance, ein Geschenk sein,
    für Entwicklung, Veränderung?

    Aus der Opferrolle aussteigen und den Mut und den Willen entwickeln, dass ich aus diesem System von „Opfer“ und „Täter“ insgesamt ausbreche, Neues kreiere?
    Weil ich es kann?
    Weil ich es bin.
    Schöpfer!

    Danke Sonja.

    Mit ganzem Herzen,
    Ute

 

"Egal was ich mache, ich will es mit Freude tun.

Und wenn es mir keine Freude bereitet, dann möchte ich den Mut haben, auf mein Herz zu hören, umzukehren und einen anderen Weg einzuschlagen."

 

Folge der Freude ist nicht nur ein Spruch, sondern mein Lebensmotto.

 

von Herzen - Sonja 

 

Sonja Kleiser Zauberfee - Folge der Freude - Farbexplosion