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Meine ganz persönliche Geschichte

Früher verbrachte ich viel Zeit alleine draußen in der Natur. Als Kind saß ich stundenlang im Gras oder am Bach und las Bücher oder lauschte einfach. Ich lauschte nach innen, beobachtete Wasser, Gras und Tiere und war selig. Ich fühlte mich verbunden mit allem und war einfach nur ich selbst. Das pure SEIN.

 

Zu der Zeit war es für mich noch ganz selbstverständlich, dass man zum Beispiel Warzen „wegbeten“ kann, was ich bei meiner kleinen Schwester erfolgreich gemacht habe. Auch für Meditation habe ich mich damals schon interessiert, obwohl ich keine Vorbilder hatte und dieses Thema auch in den Medien nicht präsent war. Ich war einfach tief verbunden mit mir selbst und mit meiner Essenz, sodass das Meditieren und erforschen meiner intuitiven und vielleicht sogar übersinnlichen Fähigkeiten für mich völlig normal war. 

 

Damals führte ich viele tiefgründige Gespräche mit meinem Vater über den Sinn des Lebens und das Universum. Oder ich hörte meinem Opa stundenlang zu, wie er Geschichten erzählte über seine Kindheit, über übersinnliche Wahrnehmungen, die manchmal auch ganz schön gruselig waren. Es faszinierte mich und ich saugte das alles auf wie ein Schwamm. Mein zweites Wohnzimmer war die Pfarrbibliothek. Man sah mich in jungen Jahren fast nur hinter Büchern. Ich war so wissbegierig und eine kleine Forscherin. Ich wollte das Leben selbst verstehen. Ich wollte wissen, wo wir herkommen, wo wir hingehen. Ich wollte wissen, wie Magie funktioniert und ob es Gott wirklich gibt. Ja, ich glaube, ich war sogar eine kleine Philosophin. Denn ich erinnere mich an so viele Gespräche, in denen ich Menschen Fragen gestellt habe, auf die sie keine Antwort hatten. Und dann fantasierte ich und dachte mir selbst Antworten aus. Meine Welt war bunt und leuchtend und voller Ideen und Möglichkeiten.

 

Doch dann kam die Schule, die Pubertät und meine erste Liebesbeziehung.

 

Ohje, das hat mich so weit wegkatapultiert von mir selbst. Plötzlich war es mir wichtiger, dazuzugehören, gemocht zu werden und cool zu sein, als weiter meinen eigenen Interessen zu folgen. Meine innere Stimme, die so laut schrie, dass es fast schon weh tat, vergrub ich tief in meinem Herzen. Ich hörte weg. So lange, bis sie schließlich fast verstummt war.

 

Es gab Momente, in denen ich unbewusst merkte, dass etwas nicht stimmte und dass ich auf dem falschen Pfad unterwegs war. Zum Beispiel ist mir bis heute ein Liedtext der Gruppe „Rosenstolz“ im Gedächtnis, den ich oft vor mich hin sang: „Ooooooh, ich kann mich nicht hörn, ihr seid zu laut für mich, was ihr wollt fühl ich nicht...“.

 

Doch ich machte weiterhin Kompromisse, hörte nicht auf meine Bedürfnisse und lief weiter mit dem Strom, denn ich wollte dazugehören und nicht mehr gehänselt werden und ausgelacht für mein Anderssein.

 

Irgendwann bekam ich regelmäßig starke Migräneattacken bis hin zu Lähmungserscheinungen. Meine Seele schrie förmlich! Doch ich war inzwischen so weit weg von meiner inneren Stimme, die mich eigentlich nur warnen wollte, endlich umzukehren. Ich verstand nicht, dass ich in Wirklichkeit keine körperlichen Probleme hatte, sondern seelische. Und so rannte ich mit meiner Mutter von Arzt zu Arzt, wurde durchleuchtet, ge-ultraschallt und meine Hirnströme wurden vermessen. Alle waren sehr bemüht um mich und wollten mir helfen. Aber niemand war da, der nachfragte, wie es meiner Seele ging. Und heute ist mir auch völlig klar, warum niemand fragte. Die Menschen um mich herum hatten längst selbst verlernt, auf ihr inneres zu hören. Es gab nur den Glauben an Ärzte und Medizin. Der Mensch wurde nicht ganzheitlich betrachtet und der Körper nicht als Sprachrohr der Seele. Selbst meine Migräne wurde in Frage gestellt, weil man mir die Schmerzen ja nicht ansah und objektiv schien mit meinem Gehirn ja alles in Ordnung zu sein.

 

Viele Jahre vergingen. Ich arrangierte mich mit meiner Migräne, wie viele andere Menschen. Ich war ja längst nicht die einzige, die unter diesem Problem litt. Und irgendwann bemerkte ich, dass ich mich manchmal sogar ein bisschen über die Attacken freute. Wenn ich zum Beispiel bei der Arbeit war – inzwischen hatte ich einen Beruf gelernt und war von zu Hause ausgezogen – und merkte, dass sich wieder Blitze vor meinem Sichtfeld ausbreiteten, dann spürte ich Erleichterung. Ich konnte guten Gewissens nach Hause gehen und mich ins Bett legen. Dank der Migräne hatte ich ja einen Grund. Ich war schließlich krank und nicht faul.

 

Als meine erste langjährige Beziehung zerbrach, wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie sehr ich mich selbst vernachlässigt hatte. Ich war jahrelang in die völlig falsche Richtung gelaufen. Mein damaliger Freund hatte einen sicheren Job bei der Bank, ich bei der Stadtverwaltung. Solide. Brav. Anständig. Sicher. Oh man. Das entsprach so überhaupt nicht dem, was ich mir vom Leben erwartet hatte.

 

Mir wird heute noch übel, wenn ich dran denke.

 

Leider hatte ich mich zu diesem Zeitpunkt schon so sehr verloren, dass ich zwar merkte, dass in meinem Leben wirklich alles verkehrt war, aber ich hatte keine Ahnung, wie ich wieder zurückfinden sollte zu mir selbst.

 

Ich ertränkte diese Gefühle erstmal in Alkohol, holte meine Jungend auf wilden Partys nach und verdrängte weiterhin, dass mich mein Leben und meine Arbeit überhaupt nicht glücklich machten. Erst nach und nach fand ich ein paar Anker, die mir halfen, mich selbst aus diesem Leben, was gar nicht meins war, zu befreien. Die Migräne wurde mit der Zeit weniger. Ich fing wieder an zu Meditieren, war viel draußen in der Natur, suchte im Internet nach Gleichgesinnten.

 

Und ich weinte unendlich viele Tränen.

 

Es stellte sich raus, dass mein neuer Freund, von dem ich dachte, er wäre wie ich ein Paradiesvogel, gar nicht so weltoffen und neugierig aufs Leben war, wie ich dachte. Er wollte mit meinem „Psychogelaber“ nichts zu tun haben, erzählte mir, ich wäre viel zu weich für diese Welt und ich solle mich endlich mal zusammenreißen. Mein Gefühl und meine wiederentdeckte Intuition sagte mir damals so klar, dass ich mehr Freiheit brauche und mir eine neue Arbeit suchen soll (ich habe sogar nachts von meiner neuen Stelle geträumt), aber er versuchte weiterhin mir einzureden, dass die Sicherheit des alten Jobs wichtiger sei.

Doch mein Weg zurück zu meiner Intuition war jetzt geebnet. Ich lies mich nicht mehr aufhalten und  verabschiedete mich von meinem bisherigen Leben. Ich trennte mich von meinem Freund und damit gleichzeitig vom ganzen Freundeskreis, suchte mir eine neue Arbeit (die, von der ich geträumt hatte) und eine neue Wohnung.

 

Endlich! Zum ersten Mal in meinem Leben, mit Mitte 20, war ich da, wo ich sein wollte. Ich baute mir ein Nest, genau so wie ICH es wollte, erfreute mich an meiner neuen Arbeit, die mir zwar deutlich weniger Geld brachte, aber dafür mehr Freizeit, und bald schon kam auch eine neue Liebe in mein Leben geflogen.

 

Ich wurde belohnt für meinen Mut und meinen Kampf zurück zu mir selbst mit einem Mann, der genau so „anders“ war, wie ich. Unsere Begegnung war magisch und ein großartiger Beweis für mich, dass ich meine innere Stimme wiederentdeckt hatte. Ein Beweis dafür, dass ich immer beschützt bin und dass es das Leben so unfassbar gut mit mir meint.

 

Gemeinsam arbeiteten wir unser bisheriges Leben auf. Wir ent-wickelten uns - raus all dem gesellschaftlichen Kuddelmuddel, in das wir beide unabhängig voneinander geraten waren. Wir erkannten: Die Welt scheint nicht gemacht zu sein für sensible Menschen, die ihrem Herzen mehr vertrauen, als Zahlen, Daten und Fakten. Das wurde uns nach und nach klar.

 

Dennoch, für einen kurzen Moment hätten wir uns fast nochmal verloren. Das System und die Matrix sind sehr stark und unsere psychischen Probleme, die durch das „normale“ Leben tief in unsere Persönlichkeit gegraben waren, machten uns fast einen Strich durch die Rechnung. Fast.

 

Zum Glück konnten wir beide unsere Egos bei Seite schieben und unserer starken Intuition vertrauen.

 

Deshalb bin ich bis heute mit diesem wunderbaren Menschen zusammen. Wir wachsen weiterhin gemeinsam und als Krönung wurde uns vor einigen Jahren ein wunderbarer Sohn geschenkt.

 

Ich bin fest davon überzeugt, dass das alles nur passiert ist, weil ich mich konsequent für meinen eigenen Weg entschieden habe und mich nicht mehr von „das macht man halt so“ habe beirren lassen. Mein Mann ist mir in vielerlei Hinsicht ein großes Vorbild und ich glaube, ich bin es für ihn ebenso. Auf diese Weise ergänzen wir uns gegenseitig perfekt.

 

Nachdem unser Sohn zur Welt kam, gab es für mich nochmal ein inneres Aufbäumen. Wieder stellte ich mein Leben und die gesellschaftlichen Werte in Frage. Ich spürte, dass ich mein Kind nicht so er-ziehen wollte, wie andere Leute. Ich spürte, dass unser Sohn genau wie wir ein hochsensibler Mensch war, der nicht in dieses steife System hineingepresst werden wollte. Ich wusste, er würde daran zerbrechen. Darum entschieden wir uns für einen bedürfnisorientierten Weg, abseits des Mainstreams. Tragetuch statt Kinderwagen, Familienbett und ganz viel Liebe, statt Konsequenzen, Erziehung und Strafen. Dieser Weg war nicht immer leicht, aber es fühlte sich richtig an und mein Mann war fest an meiner Seite.

 

Als wir dann irgendwann vor der Entscheidung standen, unseren Sohn in den Kindergarten zu geben, obwohl er selbst das gar nicht wollte, damit ich meiner Arbeit wieder nachgehen konnte, zerriss es mir fast das Herz. Das fühlte sich SO falsch an! Und es machte mich so unfassbar wütend, dass ich diese Entscheidung treffen musste. Zum ersten Mal seit langer Zeit meldete sich mein Körper wieder zu Wort. Ich bekam Koliken – extrem starke Schmerzen, die mich völlig außer Gefecht setzten.

 

Meine innere Stimme schrie mich an, für mich und meine Werte und vor allem für mein Kind einzustehen, mich nicht mehr dem äußeren Druck zu beugen und nach 3 Jahren Elternzeit wieder arbeiten zu gehen, nur weil das alle Mütter so machen.

Der Druck wurde so groß, dass ich um einen Krankenhausaufenthalt nicht herumkam. Ich war so wütend, dass sich in meiner Galle ein Berg von Steinen angesammelt hatte, die operativ entfernt werden mussten.

 

Das war der Punkt, an dem ich endgültig allen gesellschaftlichen Normen entsagte und mich noch radikaler als zuvor für meinen eigenen Weg, für die Freude und für meine Intuition entschied.

 

Ich kündigte meinen Job und weinte ihm keine Träne nach.

 

Und wieder, wie zur Belohnung, dass ich auf meine Stimme gehört hatte, öffneten sich neue Türen in meinem Leben. Ich lernte andere bedürfnisorientierte Mütter kennen, startete meinen „Folge-der-Freude“-Blog und machte mich als Grafikdesignerin selbständig. Das Leben meinte es nach wie vor gut mit mir und ich wusste, wenn ich nur genau hinsehe, gibt es jeden Tag Geschenke.

 

Endlich war ich wieder dort angekommen, wo ich vor vielen, vielen Jahren vom Weg abgekommen war. Endlich war ich wieder ich selbst. Und mein Sohn half mir, meine Fantasie wieder sprühen zu lassen und die Welt mit leuchtenden Augen zu betrachten.

 

Dieses Gefühl wollte ich vertiefen, erforschen und noch besser verstehen. Ich wollte lernen, wie diese innere Stimme, die mich schon mein ganzes Leben begleitet, funktioniert. Deshalb habe ich vor ein paar Jahren die wichtigste Ausbildung meines Lebens begonnen: die Fortbildung „Weisheit und Vision des Herzens“ bei Solveig C. Thorwart und ihrer Akademie der Intuition.

 

Viele Wochenenden verbrachte ich damit, mit Gleichgesinnten noch tiefer einzutauchen in die riesige Welt von Intuition, Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Körperarbeit. Ich lernte, mir selbst die Fragen zu beantworten, auf die ich als Kind von außen keine Antwort bekam.

 

Ich konnte mich endlich wieder mit meiner wahren Essenz verbinden.

 

Jetzt scheint der Zeitpunkt gekommen, diese vielen Erkenntnisse und die Weisheit, die ich in meinem Herzen trage, schon seit ich auf diese Welt gekommen bin, mit anderen Menschen zu teilen. 

 

 

 

Ich habe meine Intuition verloren und wiedergefunden.

 

Und diese Erfahrung will ich teilen, weil ich weiß, dass ich bei Weitem nicht die Einzige bin, die in dieser Welt ihren inneren Anker verloren hat. Ich möchte anderen Menschen helfen, wieder auf ihren eigenen Weg zurückzufinden.

 

Das ist es, was ich will. Und jetzt gilt es, Wege zu finden, wie das gehen kann.

 

Ich hab nämlich gemerkt, dass es gar nicht so leicht ist, Worte zu finden für die Dinge, die ich tief in meinem Herzen fühle, für die leise Stimme, die mir immer den richtigen Weg zeigt. Es ist nicht leicht, weil wir es gewohnt sind, dass die Welt laut ist und gradlinig und strukturiert.

 

Die Intuition ist das alles aber nicht. Sie ist leise und scheu und zeigt sich nur, wenn wir uns ihr ganz bewusst zuwenden. Sie zeigt sich jedem auf eine andere Art und es gibt nicht den einen Weg, der für alle gleich funktioniert.

 

Was für die meisten Menschen tragischerweise funktioniert ist, dass wenn wir uns der Intuition nicht zuwenden und sie ignorieren, sie sich dann irgendwann auf eine unbequemere Weise zeigt. Nämlich körperlich durch Krankheiten oder Unfälle. Auch davon kann nicht nur ich ein Lied singen. Beispiele gibt es tausende….

 

Also, wie kannst du es schaffen, in dieser lauten Welt wieder nach innen zu lauschen, das Geplapper im Kopf zu ignorieren und wirklich zu fühlen, was dir deine Intuition sagen möchte, bevor die Seele härtere Geschütze auffährt?

 

Für mich persönlich ist die Freude das Navigationsgerät für mein Leben geworden. Sie leitet mich und gibt mir Orientierung. Ich habe dieses nach innen Lauschen kultiviert. Daher spüre ich meistens sofort, ob ich auf dem richtigen Weg bin, weil mein Herz hüpft, oder eben nicht, wenn mein Herz sich eingequetscht und eng anfühlt.

 

Dieses feine Gespür, was sich schwer in Worte fassen lässt, gilt es zu trainieren.

 

 

Genau das ist meine Mission. Ich begleite dich und helfe dir, wieder nach innen zu lauschen, deine Intuition zu erforschen, dein Herz tanzen zu lassen, deiner Freude zu folgen und dich selbst wiederzuentdecken.

 

Hast du Lust diesen Weg mit mir gemeinsam zu gehen?

 

Schreib mir gerne eine Nachricht oder schau mal, ob dich eins meiner Angebote anspricht. Ich helfe dir gerne, deinem inneren Kern wieder näher zu kommen und zurückzukehren zu deiner wahren Essenz.

 

Folge der Freude, lass dein Herz tanzen und entdecke dich selbst!

 

Von Herzen

Sonja

 

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Sonja Kleiser

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"Egal was ich mache, ich will es mit Freude tun.

Und wenn es mir keine Freude bereitet, dann möchte ich den Mut haben, auf mein Herz zu hören, umzukehren und einen anderen Weg einzuschlagen."

 

Folge der Freude ist nicht nur ein Spruch, sondern mein Lebensmotto und meine Mission.

 

 

Sonja Kleiser Zauberfee - Folge der Freude - Farbexplosion

Von Herzen - Sonja