Meine Begegnung mit einem Baumwichtel

Hast du schon mal Elfen gesehen? Oder Zwerge? Oder Engel?

 

Oder sonst ein „unsichtbares“ Wesen?

 

Ich leider nicht... Jedenfalls nicht bewusst. Und dennoch glauben viele von uns an diese feinstofflichen Energiewesen und Helferlein.

 

Meine Freundin Solveig hat neulich zu einer „Naturwesenwanderung“ eingeladen. Leider habe ich es nicht geschafft, daran teilzunehmen, aber das Thema hat mich seither nicht mehr losgelassen.

 

Auf Facebook gab es diesbezüglich  eine kleine Diskussion, ob man denn nicht auch „einfach so“ die Natur genießen könne, ohne diese „ausgedachten Figuren“... Ich habe mir dann überlegt, ob es denn überhaupt einen Unterschied gibt, zwischen „Natur intensiv wahrnehmen und genießen“ und „sich auf Naturwesen einlassen“.

 

Und ich muss zugeben, dass ich tatsächlich keinen großen Unterschied erkennen kann.

 

Wenn ich mitten in der Natur bin, durch einen Wald laufe, das Rauschen der Blätter höre, den Duft des Holzes tief in mich hineinsauge, das Moos unter meinen nackten Füßen spüre… oder wenn ich an einem Bach sitze, das leise Murmeln oder das laute Tosen des Wassers höre, fühle wie das kühle Nass meine Beine umspült… das ist doch schon irgendwie magisch.

 

Und dennoch ist mir gestern etwas passiert, was ich so noch nicht erlebt habe (oder zumindest schon seeehr lange nicht mehr). Ich lief mit meiner Familie um einen kleinen See, an dem Lindenbäume wuchsen. Unter einer dieser Linden blieb ich stehen und betrachtete ihren mächtigen Stamm. Ich sah, wie die Blätter sich sanft im Wind wiegten und spürte plötzlich eine große Ehrfurcht.

 

Mein Mann, der schon ein paar Schritte weitergegangen war, fragte, was ich denn da mache und ich antwortete spontan: „Ich nehme Kontakt auf zum Baumwichtel, oder zu den Baumelfen“.

 

Jajaaaa. Jetzt kannst du ruhig lachen. Aber genau so war es.

 

Ob es jetzt ein Wichtel war, eine Elfe, ein Zwerg, ein Gnom oder sonst was… dieser Baum hat etwas ausgestrahlt, was mich berührt hat.

 

Im Nachhinein glaube ich, dass es einfach die Seele dieses uralten mächtigen Baumes war, die mich demütig hat werden lassen.

 

Letztendlich ist es aber auch total egal. Denn in diesem Moment war ich eins mit der Natur, ich war eins mit diesem Baum, ich habe mich verbunden gefühlt, geborgen und aufgehoben. Dieser Baum hat eine unglaubliche Ruhe ausgestrahlt und meine kleine Welt für ein paar Augenblicke stillstehen lassen.

 

Ich glaube, wenn man sich darauf einlässt, die Augen offenhält, achtsam ist und ab und zu innehält, dann ist es gar nicht so unwahrscheinlich, einem solchen „Naturwesen“ zu begegnen.

 

 

Probier’s doch einfach mal aus J

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"Egal was ich mache, ich will es mit Freude tun.

Und wenn es mir keine Freude bereitet, dann möchte ich den Mut haben, auf mein Herz zu hören, umzukehren und einen anderen Weg einzuschlagen."

 

Folge der Freude ist nicht nur ein Spruch, sondern mein Lebensmotto.

 

von Herzen - Sonja 

 

Sonja Kleiser Zauberfee - Folge der Freude - Farbexplosion